ÖZIV SUPPORT - Erfolgsgeschichten

Ingrid B. hatte ein hartes und arbeitsreiches Leben. Das SUPPORT Coaching zeigte ihr auf, dass es außer ständiger schwerer körperlicher Arbeit auch noch andere Dinge gibt, die ihr Leben lebenswert machen können. Es war für Frau B. schwierig, zu akzeptieren, dass ihr Körper nicht mehr so wollte wie sie.
Er setzte ihr Grenzen, die sie vor kurzem noch nicht annehmen wollte. Hier lernte Frau B. im Coaching, ruhig zu bleiben und zu akzeptieren, dass ihr Körper ihr sagt: “Heute will ich Ruhe.“
Noch dazu geriet ihr Leben in dieser Zeit auch privat aus den Fugen. Sie fühlte sich für ihre Enkelkinder verantwortlich und versuchte, ihnen die fehlende Mutterliebe zu ersetzen.
Leider ging der Schuss im wahrsten Sinne des Wortes nach hinten los. In dieser Zeit fand sie Unterstützung im Coaching. Sie machte sich bewusst, dass es nicht Ihre Aufgabe und Pflicht ist, für die Kinder Verantwortung zu übernehmen.Dieses Loslassen und die Angst um das Wohl der Kinder war für Frau B. eines der schwersten Sachen in ihrem Leben. Sie war nicht in der Lage, etwas zu beeinflussen. Sie lernte, den nötigen Abstand zu wahren und trotzdem da zu sein, wenn sie gebraucht wurde.
Frau B. bedankte sich für die kompetente und einfühlsame Betreuung. Sie wußte nicht, ob sie die vielen Probleme ohne die Unterstützung von SUPPORT so gut bewältigt hätte.

Ron Er. arbeitete jahrelang als Bodenleger. Aber die harte Arbeit ging nicht spurlos an ihm vorüber: Er bekam massive Knieprobleme. Es folgten Arztbesuche, Krankenhausaufenthalte und Operationen. Allerdings ohne Erfolg, sein Gesundheitszustand verbesserte sich nicht und er musste seinen angestammten Beruf aufgeben. Aufgrund seines Alters und seiner Behinderung zweifelte er an sich selbst und seinen Fähigkeiten.  So wandte er sich an ÖZIV SUPPORT:  Gemeinsam mit seinem Coach arbeitete er am Aufbau seines Selbstvertrauens. Schritt für Schritt wurde er selbstbewusster. Er erkannte, dass er noch nicht zum alten Eisen gehört. Er fasste neuen Mut! Ungefähr drei Monate nach Abschluß des Coachings bekam er einen Job als Verkäufer und Berater für Wohnraumausstattung. In diesem Beruf fühlt er sich wohl, er kann dort sein Knowhow und seine Erfahrung  einbringen und wird dort wohl die nächsten Jahre arbeiten…

Claudia C. (Name geändert) arbeitet im Office-Management  einer großen NPO und ist dort auch Behindertenvertrauensperson.  Im Beruf wird Frau C. sehr gefordert, der Job ist oft ziemlich stressig und führt Frau C. manchmal bis an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit. Im Coaching bei SUPPORT arbeitet die Rollifahrerin am Umgang mit ihrer Arbeitssituation. Sie lernt, auf sich und ihre Bedürfnisse zu hören und lernt auch „Stop!“ zu sagen, sich besser abzugrenzen und die Erfolge ihrer Arbeit und ihre hohe Arbeitsleistung zu sehen. Sie gewinnt wieder Selbstvertrauen und geht Dank Coaching bei ÖZIV SUPPORT wieder mit Freude arbeiten.

Wilhelm W. erhielt beim Arbeiten auf der Baustelle einen Stromschlag - ganz klar ein Arbeitsunfall. Doch ihm wollte niemand so recht glauben, daß die Beschwerden in seinem rechten Arm - er konnte den Arm kaum bewegen- die Folge des Arbeitsunfalles waren. Bald zweifelte er an sich selbst und er verlor seinen Job. Da wandte er sich an SUPPORT und mit seinem Coach arbeitete er daran, den Druck aus seiner Situation zu nehmen und sich zu stabilisieren. Bald fühlte sich Herr W. wieder fit und begann sich nach neuen Arbeitsmöglichkeiten umzusehen...

Iris. E kam zu SUPPORT, weil sie nicht wußte, wie es mit ihr weitergehen sollte. Von einer sich verschlechternden Autoimmunerkrankung betroffen, konnte sie nich mehr in ihrem Beruf als Kosmetikerin arbeiten. Im Coaching stellte sich heraus, dass Iris E. wegen ihrer angegriffenen Gesundheit dringend eine Auszeit brauchte.

Schweren Herzens stellte die junge Frau einem Antrag auf eine Berufsunfähigkeitspension. Diese wurde für ein Jahr bewilligt. Noch vor Ende der Berufsunfähigkeitspension kam Frau E. wieder ins Coaching und arbeitete mit ihrem Coach daran, wie sie am besten wieder in ihren erlernten Beruf einsteigen konnte.

Auch dafür fand sich im Coaching eine Lösung: Mit neuem Selbstbewusstsein bewarb sie sich bei einer Drogeriemarktkette. Es klingt wie ein Märchen:Gleich die erste Bewerbung hatte Erfolg. Sie bekam diesen Job und arbeitet bis heute bei dieser Firma. Allerdigs nicht mehr als Kosmetikerin, sondern als Teamleiterin mit acht Mitarbeiterinnen .

Ramira Ö. ist Österreicherin - türkischer Herkunft. Sie spricht perfekt Deutsch und hat eine tolle Ausbildung: Studium an der WU — Wien — Betriebswirtschaft. Fast in Mindestzeit abgeschlossen - zusätzlich hat sie eine Ausbildung zur Netzwerkadministratorin gemacht. Nach dem Studienabschluss beginnt Ramira zu arbeiten: Sie arbeitet im Nonprofitbereich mit Migrantinnen und Migranten. Sie ist erfolgreich in ihrem Job! Bald stellt sich auch privat großes Glück ein: Ramira erwartet ein Baby! Klingt perfekt, aber nun passierte einiges, was Ramira aus der Bahn warf: Ramira leidet nämlich unter einem Kavernom, einer Gefäßmissbildung im Gehirn. Prinzipiell harmlos, aber bei Schwangerschaften kann es zu Komplikationen kommen, daher rieten die Ärzte zu einer Operation: Das betroffene Blutgefäss im Gehirn sollte „operativ korrigiert werden“, wie es im Ärztedeutsch heißt - ein Eingriff aber prinzipiell nicht allzu gefährlich. Der Operationstermin wurde angesetzt, die Ärzte operierten und….. Ramira erlitt während der OP einen Schlaganfall. Sie war nun linksseitig gelähmt und litt unter Konzentrationsschwäche. Sie verwechselte auch rechts und links und war manchmal desorientiert. Und benötigte Pflege — sie beantragte Pflegegeld, das sie auch erhielt. Aber das war einstweilen alles nicht so wichtig, denn Ramiras Sohn kam gesund auf die Welt und Ramira überstand die Geburt mehr oder weniger gut.

Ramira war nun in Karenz und kümmerte sich um Sohn und Familie. Bald erkannte sie, dass sie nicht wieder in ihren stressigen Beruf zurückkehren konnte: die Dreifachbelastung Familie - Beruf — Erkrankung war einfach zu viel. Ihr Gesundheitszustand verschlechterte sich zusehends.

Nun wandte sich an ÖZIV SUPPORT: Sie wollte sich beruflich neu orientieren und wollte lernen, ihre Behinderung (mittlerweile wurde ihr ein Grad der Behinderung von 50% attestiert) zu akzeptieren. Sie wollte mutiger und selbstsicherer auftreten. Im Coaching wurde mit Coachingtools wie zirkulärem Fragen, innerem Dialog oder Quelltrance gearbeitet.

Mit Erfolg, denn Ramira, stärkte bald ihr Selbstbewusstsein und traute sich immer mehr zu. Bald fühlte Sie sich so fit, dass Sie sich neuen Job suchen wollte. Dabei wird sie von der Arbeitsassistenz unterstützt. Ramira ist seit kurzem Klientin der Arbeitsassistenz- es kann nicht mehr lange dauern, bis sie einen Job findet!

Klaus F. hat heute wieder leicht lachen. Er hat seinen neuen Traumjob in einem Autohaus in Neusiedl am See. Dort arbeitet er 30 Stunden die Woche im Büro. Für Herrn F. ist das spektakulär: Denn der Autofan erlitt bei einem Verkehrsunfall als Kind einen schweren Schädelbasisbruch und ist seither Rollstuhlfahrer.

Am Arbeitsmarkt hatte er es wegen der allgemein schlechten Lage und wegen seiner Behinderung schwer, einen Job zu finden. Dass es trotzdem klappte, hatte er nicht nur seinem eisernen Willen und seiner Disziplin sondern auch dem Coaching bei ÖZIV SUPPORT Burgenland zu verdanken. Er ließ sich von unzähligen Absagen nicht entmutigen und ließ den Kopf nicht hängen. Im Coaching bei Mag.a. Harriet Stacherl lernte Herr F. viel über seine Stärken und über seine ungenutzten Potentiale und das floss in seine Bewerbungsstrategien ein.

„ Wir unterstützen unsere Klienten und Klientinnen dabei, am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Wir arbeiten mit Coaching, einer speziellen Form der Begleitung.“, beschreiben Mag.a. Harriet Stacherl und Anita Ochs, die beiden burgenländischen SUPPORT Coaches ihre Arbeit. Dabei kommt die Lösung der Fragestellungen von den Klientinnen und Klienten selbst, die Coaches unterstützen durch spezielle Techniken: „Die Klientinnen und Klienten (Coachees) von ÖZIV SUPPORT kommen der Lösung ihrer Probleme dadurch näher, dass sie spezielle Fragen ihres Coaches beantworten, bis sie selbst eine Lösung oder neue Handlungsspielräume erkennen.“ Dabei gilt: Im Zentrum des Coachings steht immer der einzelne Mensch mit seinen Bedürfnissen und Anliegen.

Die Fragen, mit denen sich Menschen an ÖZIV SUPPORT wenden, sind unterschiedlich: Der Umgang mit der eigenen Behinderung oder Erkrankung, das Erarbeiten einer inneren Balance, Überforderung am Arbeitsplatz oder die Suche nach neuem Lebenssinn sind einige dieser Themen. Coaching war einer der Faktoren der Klaus F. zu seinem neuen Job verholfen hat und er hat für alle Menschen mit Behinderung einen Tipp für die Jobsuche parat: „ Kopf hoch und lasst euch nicht entmutigen!“

Xaver V. wandte sich in einer äußerst schwierigen Situation an SUPPORT Coach Michael K. Herr V hat seit einem Unfall einen Grad der Behinderung von 50%. Und er ist arbeitslos. Er hat zwei Söhne, er hat sich von deren Mutter getrennt. Nach einem Streit mit seiner Lebensgefährtin, verliert V. seine Wohnung. Der Coach erarbeitet mit seinem Klienten V. im Coaching einen Krisenplan. Als erstes wurde eine vorübergehende Bleibe gesucht und gefunden, dann wurde der Klient im Coaching dazu angeleitet seine finanzielle Situation in den Griff zu bekommen. Dadurch ging es dem Klienten zusehends besser und er konnte sich befreiter auf Jobsuche begeben. Im erlernten Beruf Koch wollte der Klient nicht mehr arbeiten. Durch mehrere "Interventionen" gelang es dem Coach, Xaver V. die Blockade zu nehmen und ihm wieder Freude an seinem erlernten Beruf zurückzugeben. Nach einigen Bewerbungen wurde V. als Chefkoch angestellt. Aufgrund des Selbstvertrauens das er wieder gewonnen hatte, hat er sich eine Wohnung gesucht. Xaver hat wieder einen Arbeitsplatz, seine finanzielle Situation ist geordnet. Verborgene Talente und Ressourcen wurden im Coaching herausgearbeitet und die Lebensqualität des Coachees hat sich nach eigener Aussage gesteigert.

Anita A. strahlt Lebensfreude aus, wenn sie über ihr Leben spricht. „Das war nicht immer so“, erzählt die Mittvierzigerin. „Denn vor einem Jahr wurde bei mir eine chronische Erkrankung - MS -diagnostiziert. Ich fiel länger im Job aus. Das gefährdete meinen Arbeitsplatz. Dann kam ich zu ÖZIV SUPPORT. Im Coaching habe ich einen Weg gefunden, gut mit den geänderten Bedingungen umzugehen. Ich gewann innere Sicherheit. Dadurch gelang es mir — gemeinsam mit meinem Arbeitgeber - meinen Job an die aktuelle Situation anzupassen. Auch im Privatleben geht es mir nun besser. Ich weiß, was mir gut tut und wie ich mich selbst stärken kann. Ich habe mehr Freude am Leben.“

Sabine D. , 35 Jahre alt, zählt bereits seit längerem zum Kreis der begünstigt Behinderten, verschweigt aber aus Scham ihren Feststellungsbescheid vor ihren jeweiligen Arbeitgebern.

Kaum eine ihrer Anstellungen dauert länger als ein halbes Jahr, da die gelernte Schneiderin durch ihre Hüftprothese am 100%igen Ausüben ihres Berufes gehindert wird. Die Angst, aufgrund des häufigen Jobwechsels irgendwann keinen Arbeitsplatz mehr zu finden, vergrößert sich stetig.

Wieder einmal arbeitslos, ist sich Sabine D. darüber im Klaren, das es auf Dauer so nicht weitergehen kann und darf. Sie fasst sich ein Herz und sucht ÖZIV SUPPORT auf.

Ein wichtiger Schritt im Zuge des folgenden Coachingprozesses ist die Stärkung des Selbstvertrauens von Sabine D. Eine der größten Herausforderungen jedoch stellt mit Sicherheit das Akzeptieren der eigenen Behinderung dar. Erst dieser Schritt ermöglicht eine relativ vorurteilsfreie Abwägung aller Vor- und Nachteile des Feststellungsbescheides und die Suche nach Alternativen zu ihrem erlernten Beruf.

Sabine D. entschließt sich, alle sich bietenden rechtlichen Vorteile (z.B. Lohnkostenzuschuss für den Arbeitgeber) auszuschöpfen und wird bei einer Arbeitskräfteüberlassungsfirma für Menschen mit Behinderung vorstellig. Mittlerweile arbeitet Sabine D. in einem neuen Berufsfeld und fühlt sich wieder rundum wohl.

Leo M. , 56 Jahre alt, steht seit vielen Jahren mitten im Berufsleben. Eine chronische Erkrankung, die gerade durch extreme Hitze oder Kälte sowie Stress immer wieder ausbricht, lässt ihn aber nach und nach resignieren. Seine Krankenstände häufen sich. Mit einer Sehleistung von nur mehr 12 Prozent am betroffenen Auge denkt Leo M. ernsthaft an die Beantragung einer Berufsunfähigkeitspension.

In dieser Situation kommt er zu ÖZIV SUPPORT. Am Beginn der gemeinsamen Arbeit von Leo M. und seinem Coach steht die Beleuchtung der Hintergründe für den Wunsch seinen Beruf aufzugeben. Diese Konfrontation mit den eigenen Ängsten fällt nicht immer leicht. Viele offene Fragen sind zu beantworten: Was spricht für den Verbleib im Job? Was spricht für den Weg in die Pension?

Leo M. stellt sich seinen Dämonen und erkennt, dass er in seinem Beruf noch vieles zu geben hat und auch geben möchte. Der Coachingprozess stärkt sein Selbstvertrauen und gibt ihm die nötige Motivation dazu. Er akzeptiert seine Erkrankung und sucht ein offenes Gespräch mit seinem Arbeitgeber. Leo M. hat es geschafft. Er arbeitet wieder mit viel Freude und Engagement – das Thema „Pension“ ist in weite Ferne gerückt.

Johann L. , 39 Jahre alt, steht mitten im Beruf und übt trotz seiner Körperbehinderung hauptsächlich körperliche Tätigkeiten aus. Die Arbeitssituation wird zunehmend belastender, da die anfallende Arbeit von Johann L. körperlich nicht mehr leistbar ist.

Er weiß bereits beim Einstieg in den Coachingprozess, dass die Aufgabe seines Jobs nur mehr eine Frage der Zeit sein kann. Im Mittelpunkt steht nun für ihn die Frage des „Nachher“. Soll er in einen anderen Beruf wechseln? Reicht eine Umschulung? Welches Ausmaß an beruflicher Veränderung kann er sich tatsächlich vorstellen? Welcher Beruf, welches Berufsbild kommt für ihn überhaupt in Frage?

Sich in diesem unüberschaubaren Fragen-Dschungel alleine zu Recht zu finden, ist nicht einfach. Gemeinsam mit seinem Coach kann jedoch sehr rasch ein klarer Zielrahmen abgesteckt werden. Nach und nach wird jede seiner Fragen bearbeitet und beantwortet.

Am Ende des Coachingprozesses weiß Johann L. ganz genau, was er will, und wie er es erreichen kann. Er entscheidet sich für eine Umschulung, welche er derzeit am BBRZ (Berufliches Bildungs- und Rehabilitationszentrum) absolviert.

Sieglinde R. , 48 Jahre alt, steht nach rund 30 Jahren Berufstätigkeit vor dem Aus. Ihre berufliche Situation hat sich in den letzten Jahren gravierend zugespitzt und wird immer untragbarer. Aufgrund einer schweren Sehbehinderung kommt es im Unternehmen regelmäßig zu peinlichen Situationen, die Sieglinde R. dem Spot oder Ärger ihrer Kollegen aussetzen. Sie fühlt sich zunehmend unsicher und unverstanden.

Auch privat läuft es bereits seit längerem nicht mehr wirklich rund – sie findet weder Rückhalt noch Bestätigung. Frau R. spielt mit dem Gedanken, eine Berufsunfähigkeitspension zu beantragen. In dieser Phase kommt sie zu ÖZIV SUPPORT.

Gemeinsam mit ihrem Coach beginnt sie, an ihrem Selbstwertgefühl zu arbeiten. Sie findet wieder Zugang zu ihren eigenen Wünschen und Vorstellungen. Durch beständige harte Arbeit erkennt sie die Ursachen ihrer Ängste und kann diese auch erfolgreich bekämpfen. Sieglinde R. wagt es auch wieder mal „Nein“ zu sagen, bringt sich selbst Achtung entgegen und hört auf, sich ständig mit anderen zu vergleichen. Von der Beantragung der BU-Pension spricht sie nicht mehr, schließlich macht ihr die Arbeit wieder Spaß!

Kurt W. , 48 Jahre alt, warfen zwei knapp aufeinander folgende Herzinfarkte aus der Bahn. Seine gesundheitliche Wiederherstellung zog sich immer weiter in die Länge, wodurch auch seine Panik vor einem neuerlichen Herzinfarkt wuchs. An einen Wiedereinstieg ins Berufsleben war in dieser Situation nicht zu denken.

Als Vater von drei Kindern war ihm aber sehr wohl bewusst, dass er zum Familienerhalt beitragen musste. Er beantrage schließlich eine Invaliditätspension, die jedoch abgelehnt wurde. Zu diesem Zeitpunkt stieß er auf ÖZIV SUPPORT.

Kurt W. nahm die Herausforderung an und stellte sich mit Unterstützung seines Coachs seinem größten Feind, der Angst! Während des Coachingprozesses tankte er nicht nur Kraft und Motivation, sondern konnte auch seine Panik vor einem neuen Herzinfarkt in den Griff bekommen. Mittlerweile hat er den Wiedereinstieg ins Berufsleben geschafft.

Michaela M. , 53 Jahre alt, von Geburt an körperbehindert, hadert mit ihrem Schicksal sowohl privat als auch beruflich. Nach ihrer Scheidung lebt sie in einer neuen, nicht wirklich glücklichen Partnerschaft, ihre Kinder sind bereits erwachsen und aus dem Haus.

Vom AMS aufgrund ihrer Behinderung und ihres Alters als schwer vermittelbar eingestuft, bezieht Michaela M. Notstandshilfe und verliert zunehmend an Selbstvertrauen. Zwar will sie arbeiten, über ihr schwebt jedoch das Damoklesschwert der attestierten „Schwervermittelbarkeit“. Sie fühlt sich wertlos, nicht mehr gebraucht und zeigt erste Anzeichen einer Depression.

Aber Michaela M. gibt nicht auf und wendet sich hilfesuchend an ÖZIV SUPPORT. Im Zuge des Coachingprozesses kann Frau M. vor allem Selbstbewusstsein aufbauen. Die harte Arbeit an sich selbst verändert auch ihre Außensicht und motiviert sie, gemeinsam mit ihrem Coach Lösungen für ihre verfahrene private und berufliche Situation zu finden.

Mittlerweile arbeitet sie als Vollzeitkraft im Gesundheitswesen und hat auch ihr wichtigstes persönliches Ziel erreicht: „innere Ruhe und Ausgeglichenheit“!

Anna P. war im Leistungssport höchst aktiv. Ein Freizeitunfall hat ihr Leben mit einem Schlag verändert: Lähmung vom Hals abwärts, nur noch der rechte Arm konnte minimal grobmotorisch bewegt werden. Das Leben erschien sinnlos, es schien keine positiven Perspektiven mehr für sie zu geben. Auch von ihrer Familie erhielt sie nicht die angemessene Unterstützung in dieser Lebenssituation.

Ein ÖZIV SUPPORT Coach besuchte sie zu Hause. Sie schöpfte bereits nach einigen Coaching-Sitzungen neuen Lebensmut. Ergänzend erhielt sie Information und Beratung über technische Hilfsmittel und Ausbildungsmöglichkeiten. Mittlerweile kann sie sich in einem E-Rolli unabhängig von fremder Hilfe fortbewegen und hat wieder Selbstbewusstsein und Lebensmut entwickelt. Durch eine spezielle technische Zusatzeinrichtung kann sie wieder eine PC-Tastatur bedienen.

Die gelernte Verkäuferin kann nun ihre bisherigen Fähigkeiten mittels moderner technischer Hilfsmittel in einem Call-Center einbringen und freut sich auf die neue berufliche Herausforderung.

Maria R. , seit Kindesalter und in Folge chronischer Erkrankungen (u.a. mehrere Tumoroperationen, Wirbelsäulendegeneration) behindert, musste aufgrund ihrer Erkrankung immer wieder in Krankenstand gehen. Sie fühlte sich an ihrem Arbeitsplatz permanent überfordert und war zusätzlich Mobbing ausgesetzt.

Nach Ablehnung ihres Antrags auf Berufsunfähigkeitspension wurde ihr am Arbeitsplatz mit einer Kündigung gedroht. Sie fürchtete um ihren Job und damit verbunden um ihre Existenz. Weiters befand sich ihre Familie in einer sehr schwierigen Situation, was die gesamte Problemlage noch verschärfte.

Durch Coaching konnte sie neues Selbstbewusstsein aufbauen und ihre private wie berufliche Situation aufarbeiten. Durch die enge Zusammenarbeit von ÖZIV SUPPORT mit anderen Beratungsstellen konnte ein Gesamtkonzept für die ganze Familie erstellt werden. Maria R. konnte auf diesem Weg ihren Arbeitsplatz beibehalten.

Bertha L. ist 52 Jahre alt, und leidet seit ihrer Kindheit an einer chronischen Erkrankung und an einer leichten Gehbehinderung. Über Jahrzehnte arbeitete sie zufrieden in so genannten „geschützten Bereichen“, zB als Reinigungskraft in Behindertenwerkstätten. Durch Umstrukturierungen verlor Bertha L. ihren Arbeitsplatz und wurde arbeitslos. Als Erfolg versprechend erschien eine Umschulung in einem PC Kurs. Die Beschäftigung mit den unbekannten technischen Anforderungen beantwortete Bertha L. mit immer stärker werdenden Ängsten. In dieser Situation wandte sie sich an ÖZIV SUPPORT. Gemeinsam mit ihrem Coach entwickelte Bertha L. das genaue Profil einer Tätigkeit, der sie sich leistungsmäßig gewachsen fühlt. Dieser im Coachingprozess erarbeitete Kriterienkatalog half Bertha eine adäquate Beschäftigung zu finden. Sie arbeitet zufrieden in einer Restaurantkette.

Franz P. , 35, hat sich beim Baden die Wirbelsäule verletzt, dann verliert er seinen Job als Fleischhauer. Finanzielle Sorgen bereiten ihm schlaflose Nächte, das Arbeitslosengeld reicht für die vierköpfige Familie nur bis zur Monatsmitte. Sein Gesundheitszustand verschlechtert sich, schließlich ihm wird eine 50%e Behinderung attestiert. Franz findet keine neue Arbeit, er lässt sich coachen.

Im Zuge des Coachings beschließt Franz, sich umzuorientieren und sein Leben neu strukturieren: Gemeinsam mit seinem Coach wird ein „Lebensplan“ erstellt: Franz erkennt, welche Schritte er selbst setzten muss, um seine Situation zu verbessern. Im Coaching steigt sein Selbstbewusstsein, sein Auftreten wird sicherer. So kann Franz in ein Berufsorientierungsprogramm einsteigen. Er lernt, die Dinge positiv zu sehen und aus jeder Situation etwas für sich herauszuholen. Franz hat Erfolg: Er findet eine neue Stelle - er arbeitet als Tankwart! Er verdient gut, hat seine finanzielle Situation verbessert und fährt jeden Morgen gerne in die Arbeit!